Die 5 häufigsten Fehler bei der Erstellung von Druckdaten

Wir von Cottonbagjoe.de haben uns von Anfang an ein großes Ziel gesetzt: der Kunde ist bei uns König! Sämtliche Prozesse von der Idee bis zur fertigen Taschen sollen so einfach wie möglich und so transparent wie möglich gestaltet sein. Deshalb sind wir einer der wenigen Textildrucker deutschlandweit, der die Überprüfung der Druckdaten kostenfrei übernimmt und dessen Onlinepreise sich als „All-Inklusive-Preise“ verstehen, also inklusive aller Druckvor- und Nebenkosten. Versteckte Preise oder ein böses Erwachen nach Erhalt der bedruckten Taschen, auf Grund fehlerhafter Druckdaten, gibt es bei uns nicht.

In vielen Fällen helfen wir auch bei der Vektorisierung der Daten kostenfrei, sofern wir die Möglichkeit haben. Auch wenn für uns dadurch einige Zeit ins Land zieht, bis wir Druckdaten erhalten, mit denen wir wirklich einwandfrei arbeiten können: für uns gehört das zum guten Service dazu und das tägliche, positive Feedback unserer Kunden bestärkt uns in diesem Vorgehen.

Damit wir künftig aber noch etwas besser mit Euch zusammen arbeiten können, haben wir eine kleine Liste der 5 häufigsten Fehler bei der Erstellung von Druckdaten erstellt und geben Euch auch gleich die passende Lösung an die Hand, damit Ihr diese Fehler selbst beheben könnt. Im Grunde ist es nämlich ganz einfach, uns die richtigen Druckdaten zur Verfügung zu stellen 😉

    1. Daten nicht vektorisiert
      Tatsächlich scheint das Vektorisieren der Daten für viele ein großes Problem zu sein. Manchmal fehlen die richtigen Programme, dann helfen wir natürlich aus. Oft werden die Daten aber einfach falsch vektorisiert. Wir haben für das Vektorisieren mit Illustrator eine ausführliche Anleitung erstellt und in einem weiteren Artikel erklärt, weshalb vektorisierte Daten so wichtig für uns sind.

 

    1. Fehlende Schriftinformationen
      Oft bekommen wir die Motive als perfekte Vektorgrafik, aber die Schrift wurde nicht in Pfade umgewandelt, so dass uns die nötigen Schriftinformationen fehlen. Ohne die passenden Schriften (die häufig gar nicht kostenfrei erhältlich sind), können wir das gewünschte Motiv nicht umsetzen. Deshalb ist es wichtig, dass beim Vektorisieren der Daten zusätzlich die Schrift in Pfade umgewandelt wird (Illustrator: Schrift-> In Pfade umwandeln). Alternativ kann uns auch die jeweilige ttf. .otf oder .fon Datei per Mail zugesendet werden, damit wir sie entsprechend nutzen können.

 

    1. Fehlende Grafikverknüpfungen
      Fehlende Verknüpfungen kommen dadurch zustande, dass nach dem Import einer Datei die Originaldatei nicht richtig eingebettet wurde. Sobald die Originaldatei mit der Datei auf Eurem Computer verknüpft ist, können wir die Datei hier auf unserem Computer nicht mehr verwenden. Dort wo das Motiv sein sollte, sehen wir dann nur eine leere Stelle. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr alle Motive in die Gesamtdatei richtig einbettet. Weitere Informationen hierzu findet Ihr unter den folgenden Links:
      Grafikverknüpfungen in InDesign
      Importieren von Bildmaterial mit Illustrator

 

    1. falsche/fehlende Positionierung
      Für uns ist die richtige Positionierung der Druckdaten am einfachsten, wenn Ihr das gewünschte Motiv innerhalb des Druckbereichs von 29x29cm schon so positioniert, wie Ihr Euch das wünscht. Dazu legt Ihr einfach eine Datei mit den Maßen von 29x29cm an und schiebt die vektorisierte Datei dorthin, wo Ihr sie Euch wünscht. Soll die Grafik z.B. etwas kleiner und mittig gedruckt werden, so positioniert Ihr die Grafik etwas kleiner in der Mitte, soll sie eher unten rechts sein, wird die Grafik von Euch innerhalb des Vierecks unten rechts in der gewünschten Größe positioniert. Das erspart uns ungemein viel Arbeit und „hin und her Geschreibe“, da wir nicht erst raten müssen, wo Ihr Eure Grafik positioniert haben wollt. Eine Vorlage zur richtigen Positionierung der Daten findet Ihr auf jeder unserer Produktseite etwas weiter rechts unterhalb der orangen und blauen Button bei „Downloads“. Dort könnt Ihr ein entsprechendes Druckdatenblatt samt Anleitung herunterladen.

 

  1. fehlende Farbangaben
    Wir verwenden für das Bedrucken unserer Taschen die Pantone Solid Coated Palette. Das Pantone Matching System erweitert den im herkömmlichen Vierfarbdruck erreichbaren Farbraum. Im Vierfarbdruck werden die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (= Black) verwendet und durch den Druck einzelner Rasterpunkte in den Grundfarben entstehen alle weiteren Farbeindrücke. Pantone-Farben werden hingegen als eigenständige Druckfarbe in einem eigenen Druckgang gedruckt, normalerweise flächig als Volltöne. Deshalb ist es für uns am einfachsten, wenn Ihr Euch den entsprechenden Farbton aus der Pantone Solid Coated Palette raus sucht. Wenn die gewünschten Farben nämlich z.B. als RGB oder HKS Ton angegeben werden, können die jeweiligen Gegenspieler aus dem PMS System farblich von der eigentlich gewünschten Farbe abweichen. Hier könnt Ihr die Pantone Solid Coated Farbpalette samt der Farbbezeichnungen downloaden: Pantone Solid Coated

2 comments on “Die 5 häufigsten Fehler bei der Erstellung von Druckdaten

  1. Hallo liebes Cottobagjoe-Team,

    ich habe da einmal eine Frage zu Punkt 5 „fehlende Farbangabe“: Mein Design habe ich in der Farbe Schwarz angelegt, würde es aber gerne in der Farbe Pantone 7499 C auf die Beutel drucken lassen. Da das nun einer sehr helle Farbe ist und es sehr schwer ist diese Farbe bei dem Design auf dem Computer zu verwenden, würde ich dort gerne bei Schwarz bleiben. Ist es in Ordnung, wenn die Farbe beim Design selbst schwarz ist, ich jedoch kennzeichne, dass ich das Design gerne in Pantone 7499 C gedruckt haben möchte?

    LG
    Steffi

    1. Liebe Steffi,
      entschuldige bitte die verspätete Antwort. Ich war im Urlaub und das ist hier scheinbar untergegangen. Auch wenn Du mittlerweile vermutlich schon längst eine Antwort auf deine Frage hast.
      Da diese Frage aber durchaus häufiger gestellt wird, beantworte ich sie trotzdem noch:
      Es ist kein Problem, wenn das Design in schwarz angelegt ist, bei der Bestellung aber die gewünschte Farbe angegeben wird. Für unsere Grafikerin ist es aber ebenso unproblematisch, wenn die Daten weiß auf weiß angelegt werden, weil nachher ohnehin alles markiert wird, so dass nichts verloren gehen kann!

      Herzliche Grüße
      Sandra Lorenz

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